Die Produkte stammen in der Regel von genossenschaftlich oder ähnlich organisierten Produzentengruppen, zum Beispiel Kooperativen von Kleinbauern. Hier haben die einzelnen Produzenten Mitspracherecht, können sich eine positive Zukunftsperspektive erarbeiten. Sie werden nicht von Großgrundbesitzern ausgebeutet.
Die Produzenten bekommen für ihre Produkte zumeist mehr als den üblichen Weltmarktpreis. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder ist ein Aufschlag auf den Weltmarktpreis vereinbart, oder es wird ein fester Preis bezahlt.
Die Fair-Handels-Organisationen, zum Beispiel gepa, El Puente oder dritte-welt partner, geben den Produzenten längerfristige Abnahmegarantien, damit diese besser planen können.
Der faire Handel bietet also Hilfe zur Selbsthilfe.